Die TSG Tübingen ist zurück in der Erfolgsspur. Gegen die TG Bad Waldsee gewann das Team von Trainerin Andrea Richter am Samstagabend mit 3:1 (25:17, 25:21, 22:25, 25:18).
Nach dem Sieg in der Vorwoche in Stuttgart wollte die TSG daran anknüpfen. Gegen das Tabellenschlusslicht standen Trainerin Richter allerdings weiterhin Henri Räwer Tanguep, Fynn Pflüger und Jonas Ciupke nicht zur Verfügung. Trotzdem war das Team bestens vorbereitet und wollte an den 3:0-Sieg aus der Hinrunde anknüpfen.
Die Favoritenrolle lag also klar auf Tübinger Seite, vor allem da die Gäste ohne nominellen Zuspieler anreisen mussten.
Früh im ersten Satz konnte die TSG auch zeigen, dass es für Bad Waldsee an diesem Tag schwer werden würde. Dank druckvoller Aufschläge und guter Blockarbeit ging der erste Durchgang ungefährdet an die TSG.
„Wir haben uns zwar nicht mit Ruhm bekleckert, hatten das Spiel aber jederzeit im Griff“, beschrieb Trainerin Richter dann auch den zweiten Satz. In diesem starteten gleich vier neue Akteure für die TSG. „Wir haben zwar etwas gebraucht, aber irgendwann lief es dann wieder gut“, fand Zuspieler Jonas Kuhn, der gemeinsam mit Diagonalangreifer Rabanus Derr auf dem Feld geblieben war.

Im dritten Durchgang wechselte Richter früh Nachwuchs-Zuspieler Masud Mohamed sowie den in den letzten Wochen stark aufspielenden Kai Wolf ein. Die beiden konnten sich gut ins Spiel einfinden, trotzdem hinkte die TSG gegen Ende des Satzes einem kleinen Rückstand hinterher. „Bad Waldsee hat das in der Phase auch einfach echt gut gemacht und kaum noch Fehler gemacht“, fand Richter. So ging der dritte Satz verdient an die Gäste, die auch gut in den vierten Satz starteten.
In diesem lag die TSG zu Beginn mit vier Punkten in Rückstand, konnte jedoch früh ausgleichen. Richtung Satzende belohnten sich dann alle Angreifer mit guter Punkteausbeute und so gelang ein am Ende ungefährdeter 3:1-Erfolg.
„Heute hatten alle Spieler einige Spielanteile, das freut mich sehr“, sagte Andrea Richter nach dem Spiel. Kuhn, der zum MVP ausgezeichnet wurde ergänzte: „Das macht uns als Team einfach aus. Auch wenn mal neue Spieler aufs Feld kommen, verlieren wir kaum an Qualität. Unser breiter Kader ist in der Liga echt einmalig.“
Da die Konkurrenz um Platz zwei aus Geißelhardt gepatzt hat, wurde der Vorsprung auf Platz drei auf vier Punkte ausgebaut – bei einem Spiel weniger.
Rein rechnerisch ist auch der Abstieg mittlerweile vom Tisch, mit dem die TSG jedoch von Beginn der Saison nichts zu tun haben wollte.
Am kommenden Wochenende steht in Aalen bereits das nächste Spiel an, in das die TSG – mit Blick auf die Tabelle – wieder als klarer Favorit gehen wird. Klar ist für Richter: „Da sollen die nächsten drei Punkte her, ohne Wenn und Aber.“
