Die Siegesserie geht weiter! Die Regionalligamannschaft der TSG Tübingen gewann am Samstagabend in der heimischen Uhlandhalle gegen die zweite Mannschaft des MTV Ludwigsburg mit 3:1 (25:17, 25:19, 22:25, 25:23).
Das Ziel war klar: mit einem Sieg wollte die TSG den zweiten Platz festigen. Mit Ludwigsburg kam jedoch ein guter Gegner, der es in der Woche zuvor schon dem Spitzenteam aus Schwenningen sehr schwer gemacht hatte.
TSG-Trainerin Andrea Richter musste dabei auf Zuspieler Fynn Pflüger und Diagonalangreifer Rabanus Derr verzichten, die beide privat verhindert waren.
Wie schon in den Wochen zuvor legte Tübingen einen guten Start hin. Dank einer stabilen Annahme um Libero Alex Weber konnte Zuspieler Jonas Kuhn all seine Angreifer in Szene setzen. In Durchgang eins wuchs der Vorsprung kontinuierlich an und so wurde dieser ungefährdet gewonnen.
Auch Satz zwei schien zu Beginn eine klare Angelegenheit für die TSG zu werden. Die Außenangreifer Felix Bertsch und Kai Wolf sowie Diagonalangreifer Henri Räwer Tanguep punkteten konstant und auch die Mittelblocker Moyan Oeß und Carl Kaiser setzten ihre Akzente. Zwar kamen die Gäste Mitte des Satzes noch einmal ran, zum souveränen Satzgewinn reichte es trotzdem für die Tübinger.

Im dritten Satz wechselten sowohl Tübingen als auch Ludwigsburg ein wenig in der Aufstellung. Vor allem die Gäste konnten sich stabilisieren und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. „Ab dem dritten Satz kam da viel mehr Gegenwehr, der Gegner hat deutlich weniger Eigenfehler gemacht“, erkannte TSG-Trainerin Richter die Leistungssteigerung des Gegners an. In einem spannenden Satzendspurt waren es die Gäste, die den Satz gewinnen und einen weiteren Durchgang erzwingen konnten.
Auch dieser vierte Satz verlief sehr ausgeglichen. Die TSG lag immer knapp vorne, ohne sich jedoch entscheidend absetzen zu können. Am Ende waren es zwei clevere Angriffspunkte vom eingewechselten Peter Braun, die die TSG über die nächsten drei Punkte jubeln ließen.
Als wertvollste Spieler wurden mit Jonas Kuhn (TSG) und Steffen Haußmann (MTV) auf beiden Seiten die Zuspieler gewählt. Für die TSG war es im siebten Spiel der siebte Spieler, der sich über diese Auszeichnung freuen durfte. „Das zeigt schon auch, wie gut unser Kader in der Breite mittlerweile ist“, sagte Kuhn. „Wir haben nicht den einen Spieler, der immer extrem heraussticht, bei uns funktioniert einfach die ganze Mannschaft“, ergänzte Trainerin Richter.
Diese Teamleistung sorgt dafür, dass Platz zwei erfolgreich verteidigt und auf den drittplatzierten SSV Geißelhardt ein Vorsprung von drei Punkten aufgebaut wurde.
Weiter geht es für die Jungs schon am Mittwochabend. Im Achtelfinale des VLW-Pokals wartet die schwere Aufgabe beim Ligakonkurrent VfB Ulm, der sich im Vergleich zum deutlichen 3:0-Sieg zu Saisonbeginn deutlich gesteigert hat.
In der Liga geht es nach einem spielfreien Wochenende Anfang Dezember mit dem Topspiel in Geißelhardt weiter. Im besten Fall geht dann die Siegesserie weiter.
